03.08.17

Feedern am Fluss - Maurice Keulen


Feedern am Fluss

Das Feedern ist eine der spannendsten und effektivsten Methoden am Fluss. Viele und schnelle Bisse sind das Ziel und du weißt nie, was als nächstes beißt. Ein kapitaler Brassen? Vielleicht sogar eine dicke Barbe? Egal ob Rinnsal oder großer Strom, die Regeln für das Fluss-Feedern sind immer gleich:

1. Schwere Köder, schweres Futter
Strömendes Wasser hat eigene Gesetze. Wenn wir einen Futterplatz anlegen, ist entscheidend, dass er auch dort bleibt, wo wir ihn haben wollen. Schweres, schnell sinkendes Grundfutter ist angesagt und auch die Köder sollten nicht in Zeitlupe zu Boden sinken. Ich setze auf schweres Groundbait von Mainline als Basis und auf Hanf und Mais als größere Happen dazu.

2. Geh auf Nummer sicher
Schwankende Wasserstände, eine der Alltagslaunen vieler, gerade größerer Flüsse. Und wenn der Wasserstand abrupt steigt, wäre es nicht das erste Mal, dass die fein säuberlich austarierte Plattform plötzlich in den Fluten zu verschwinden droht. Also Vorsicht! Bauen Sie ihre Plattform mit „Fluchtmöglichkeit“ nach oben an. „Weiß doch jeder“, höre ich den einen oder anderen sagen. Dachte ich auch, musste aber aus eigener Erfahrung lernen...

3. Nie ohne Gripper Feeder!
Halt ist Pflicht im Fluss! Wir brauchen einen Futterkorb, der da liegen bleibt und das Futter freigibt, wo wir ihn haben wollen! Genau dafür wurden die GURU Gripper Feeder konzipiert: Die Noppen am Boden des Korbs arbeiten wie Stollen am Fußballschuh und sorgen für erstklassigen Halt auch in starker Strömung. Erhältlich sind die Körbe in Gewichten bis deutlich über 100 Gramm.

4. Volle Rig-Box
Chaos gefällt mir ganz und gar nicht! Besonders am Fluss kommen bei mir aber die unterschiedlichsten Vorfächer und Längen zum Einsatz. Mir ist es wichtig, dass ich die immer griffbereit und vor allem übersichtlich verstauen kann. Deshalb finden alle meine Rigs platz auf EVA-Spulen in der Rig Box von GURU. Es sind dafür bereits auf EVA gespulte und beschriftete Vorfachspulen erhältlich, die anderen beschrifte ich einfach selbst mit einem Edding und bin immer top organisiert!

5. Zeit ist Fisch
Meine Feeder-Montage halte ich simpel. Was aber nie fehlt, ist ein GURU Speedbead. Dieses kleine, super nützliche Plastikteil schützt einen Schnellwirbel, mit dem wir in Windeseile Vorfächer wechseln können. Dank der Form und Funktion des Speedbeads als Abstandhalter kommt es damit auch nicht zu Verwicklungen. Und der Köder wird bestens in der Futterwolke präsentiert – bereit für den nächsten dicken Flussbrassen. Viel Erfolg!

Sind die Brassen erst drauf, geht es Schlag auf Schlag!

Passende Vorfächer gibt's fertig auf der Spule.